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Airbus Defence and Space (Airbus D&S) GmbH

Claude-Dornier-Straße, D-88090 Immenstaad

 

Teilunternehmen der Rüstungssparte von Airbus SE, Leiden/NL

in Europa uns weltweit

 

Entwicklung von Satelliten, Sonden, Instrumenten und Aus-rüstung für Erdbeobachtung, Navigation, Meterologie und Weltraumerforschung. Aufklärungs-/Überwachungs-/Avionik-systeme, unbemannte Flugsysteme (UAVs/Drohnen), Hindernis-Warnsysteme für Hubschrauber, Gefechtsführungs- und Kommunikationssysteme, Sensoren für die Aufklärung aus der Luft und aus dem Weltraum, Mobile Krankenhäuser, etc..

Dirk Hoke,  Dietmar Pilz - Standortleiter FN

ca. 2.300 (6.2020)

2,1 Mrd.€ (2019 EST)

https://www.airbus.com/careers/our-locations/europe/friedrichshafen/friedrichshafen-de.html

 

05/2020

 

Wettersatelit MetOp

Den Opfern eine Stimme;

den Tätern Name und Gesicht:

CEO Dirk Hoke
CEO Dirk Hoke
Dietmar Pilz Standortleiter
Dietmar Pilz Standortleiter

Aktuelle Meldungen

05/06.2020: Wie Airbus und das "Europäische Sicherheits & Technik (ES&T) Juni 2020 Magazin gemelden, hat Airbus D&S einen Rahmenvertrag erhalten, der Zugang zu Satellitenkommunikationsdiensten bei militärischen und zivilen Missionen der Europäischen Union (EU) und ihrer Mitgliedstaaten regelt. Der Vertrag über ein Volumen von 10 Millionen Euro und einer vierjährigen Laufzeit wurde von der Europäischen Verteidigungsagentur (DEA) erteilt. Dirk Hoke, CEO von Airbus D&S, bezeichnet dieses Abkommen "als bedeutenden Beitrag zur europäischen Verteidigung und ihrer militärisch wie zivilen Friedensmission". Der 2012 installierte "EU SatCom Market"-Vertrag ermöglicht es den EU-Staaten ihre Satelliten-kommunikation zu zentralisieren und koordinieren.

Wie entstand Airbus Defence & Space?

Die Geschichte von Airbus D&S  beginnt 1965 als sich die damaligen deutschen Flugzeugbauer Bölkow, Dornier, Hamburger Flugzeugbau (HFB), Messerschmitt und Vereinigte Flugtechnische Werke (VFW) zusammenschlossen um den amerikanischen Passagier-Flugzeugherstellern eine europäische Alternative entgegenzusetzen. Nach mehreren Fusionen und Trennungen übernahm Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) 1980 Airbus zu 100 %. 1989-92 übernahm Daimler-Benz Dornier, die Münchner Motoren-und Turbinen-Union (MTU) sowie Teile von AEG und firmierte kurze Zeit unter dem Namen Deutsche Aerospace AG (DASA). Diese vereinigte sich 2000 mit der französischen Aérospatiale-Matra und der spanischen CASA zum zweitgrößten europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS-European Aeronautic Defence and Space Company. Nach Erschließungen weiterer neuer Geschäftsfelder, Kooperationen, mehrfachen Erweiterungen,  Reorganisationen und Führungswechseln, erfolgte 2010 die Neufassung der Division EADS Defence & Security in Cassidian und der Division EADS Astrium in Astrium.

Am 1. Januar 2014 wurde EADS in Airbus Group umbenannt. Die bisher eigenständigen Sparten Airbus Military, Astrium und Cassidian wurden zur Airbus Defence and Space (Airbus D&S) zusammengefasst. Hauptsitz wurde München

Airbus D&S ist der militärische Bereich der Muttergesellschaft Airbus SE, Leiden7NL.

 

Im Ranking der größten Rüstungsunternehmen ist Airbus D&S die Nr.1 in Europa und die Nr.7 (2018) weltweit!

 

Weitere Geschäftsfelder von Airbus SE sind: Airbus Commercial Aircraft und Airbus Helikopter (zivil und militärische).

Was tut sich in dem Anlagenkomplex von Airbus D & S in Immenstaad?

Space (Raumfahrt)

Airbus in einer Eigenbeschreibung:

Seit mehr als vier Jahrzehnten ist dieses Airbus Werk (früher Dornier) Dreh- und Angelpunkt für die Entwicklung und den Bau von Satelliten und Instrumenten zur wissenschaftlichen Erforschung des Weltalls, der Erdbeobachtung und der Meteorologie. Dazu gehören Experimentieranlagen für die Forschung unter Schwerelosigkeit und Lebenserhaltungssysteme für die bemannte Raumfahrt. Am Standort arbeiten für die Raumfahrt mehr als 900 hochqualifizierte Mitarbeiter in bestausge-statteten und fortschrittlichen Entwicklungs-, Test- und Produktionsanlagen der Raumfahrtindustrie.

Als Besonderheit des Standortes werden die Kooperationen mit der Dualen Hochschule Ravensburg und der Fachhochschule Vorarlberg herausgestellt.

Defence(Rüstung)

Drohnen

Elektronik für bewaffnete Drohnen

Zitat von der Airbus-Website: "Integration von UAVs sowie Fertigung und Integration von Drohnen zur Flugzieldarstellung, Reparatur und Wartung unbemannter fliegender Systeme (Drohnen) sowie Dienstleistungen im Rahmen von Flugzieldarstellungen zu Übungs-, Test- und Erprobungszwecken.  Am Standort Friedrichshafen entwickeln Mitarbeiter von Military Air Systems [jetzt "Airbus Defence & Space] zusammen mit Northrop Grumman das unbemannte System Euro Hawk und sie betreuen die Aufklärungsdrohne CL-289 während ihres gesamten Nutzungszeitraums. Außerdem bietet Military Air Systems von Friedrichshafen aus weltweit Dienstleistungen rund um Flugzieldarstellungen mit Drohnen an." (Foto: "Talarion")

SATCOMBw

SATCOMBw ist das satellitengestützte Kommunikationssystem der Bundeswehr. Das von Airbus Defence and Space betriebene System ermöglicht dem Militär unter anderem weltweit abhörsichere Telefongespräche, Videokonferenzen und Internetzugang. In der aktuellen „Stufe 2“, die seit Ende 2011 in Betrieb ist, basiert das System auf den beiden Kommunikationssatelliten COMSATBw-1 und COMSATBw-2,[1] mit denen die über Bodenstationen der Bundeswehr und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) kommuniziert wird.

Während SATCOMBw Stufe 0 und SATCOMBw Stufe 1 auf angemieteten Satellitenverbindungen basierten, bindet das neue System SATCOMBw Stufe 2 zwei eigene militärische Satelliten (jeweils einen für die östliche und westliche Interessenhemisphäre) ein. Die Planung für die Stufe 2 sah eine Erweiterung des Bodensegmentes vor, insbesondere die Errichtung einer neuen Kontroll- und Ankerstation auf dem Gelände der Bodenstation Weilheim des Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrums, den Ausbau der vorhandenen Bodenstationen in Kastellaun und Gerolstein sowie die Lieferung von zwei transportablen Kontrollstationen für In- und Auslandseinsätze. Die Kosten einschließlich des Betriebs über 15 Jahre wurde mit rund 950 Millionen Euro veranschlagt.

Im März 2016 wurde bekanntgegeben, dass Airbus Defence and Space SATCOMBw bis 2022 alleine weiter betreiben wird. Hierzu übernahm die Airbus-Tochtergesellschaft Airbus DS GmbH die MilSat Services GmbH.[3] Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) schloss mit dem Unternehmen einen Vertrag im Wert von 145 Millionen Euro. Dieser umfasst den Betrieb der COMSATBw-Satelliten, der Bodenstation in Weilheim und der zugehörigen Netze. Mehr:  https://de.wikipedia.org/wiki/SATCOMBw