Name:

Anschrift:

 

Weitere Standorte:

Tätigkeitsbereiche:

 

 

Vorstand/CEO:

Mitarbeiterzahl:

Umsatz:

Eigner:

Homepage:

Stand:

 

Hensoldt Holding GmbH

Graf-von-Soden-Str. - 88090 Immenstaad

Ein Unternehmen der Hensoldt Gruppe, Taufkirchen

Taufkirchen, Ulm, Oberkochen, Pretoria ZAF, u.a.

Sensortechnik, Selbstschutz-Assistenzsysteme für Schiffe, Hubschrauber, Flugzeuge, Aufklärung und Nachrichten-beschaffung; elektro-nische Kriegsführungssoftware 

Thomas Müller, CFO Axel Salzmann, Nicole Poppe Standortltg.

FN ca. 400 - ca. 5.500 weltweit

Konzern ca. 1,1 Mrd €

KKR(USA)  74,9 % - BRD  25,1 % (= 400 Mio€)

www.hensoldt.net

03/2021

 

Den Opfern eine Stimme;

den Tätern Name und Gesicht:


Aktuelles aus den Branchenmedien

30.03.2021.Schwäz: Bund steigt mit 25,1 % beim Rüstungshersteller Hensoldt ein

Der Bund hat eine Sperrminorität von 25,1 Prozent am Rüstungshersteller Hensoldt gekauft - offenbar aus sicherheitspolitischen Gründen. Wie die staatliche Bankengruppe KfW am Montag mitteilte, hat sie die Beteiligung im Auftrag der Bundesregierung erworben.

Die ehemalige Airbus-Radarsparte wurde im September 2020 an die Börse gebracht. Im Dezember 2020 beschloss das Bundeskabinett den Erwerb einer Sperrminorität, um den Zugriff „unfreundlicher Mächte“ auf Schlüsseltechnologien wie Sensorik und Verschlüsselungstechnik für den militärischen Einsatz zu verhindern. Hensoldt liefert Bauteile unter anderem für den Kampfjet Eurofighter sowie dessen geplanten Nachfolger, das europäische FCAS-Projekt mit bemannten und unbemannten Flugzeugen.

Das Unternehmen mit Stammsitz in Taufkirchen bei München beschäftigt 4000 seiner 5500 Mitarbeiter in Deutschland. Industrielle Standorte sind Ulm, Oberkochen, Immenstaad und Pforzheim sowie Wetzlar, Köln und Kiel. Hensoldt ist im SDax gelistet, hat einen Börsenwert von rund 1,3 Milliarden Euro und setzte im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Euro um.

HardthK, Berlin, 15.12.2020 – Israel Aerospace Industries (IAI) und HENSOLDT haben eine gemeinsame Vereinbarung zur strategischen Zusammenarbeit unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung werden die beiden Unternehmen gemeinsam Radarsysteme zur Abwehr ballistischer Raketen herstellen und sich an Projekten zur Luftraum- und Weltraumüberwachung beteiligen. In einem ersten Schritt bietet HENSOLDT zusammen mit der IAI-Tochter ELTA ein Weitbereichsradar zum Einsatz auf den F124-Fregatten der Deutschen Marine an. Dieses Radar arbeitet im S-Band, was eine wesentlich präzisere Erfassung von Zielen im Weltraum erlaubt als andere Lösungen.

 

1.5 Milliarden Euro-Auftrag für neues Eurofighter AESA-Radar ECRS Mk1

Laut Schwäbischer Zeitung vom 18.06.20, hat der Haushaltsausschuss des Bundestags das Budget für die Ertüchtigung des in die Jahre gekommenen Radarsystems der deutschen und spanischen Eurofighter-Flotte bewilligt. Der Anteil für Hensoldt läge bei 1,5 Mrd.€. Das wäre der größte Auftrag in der Hensoldt-Firmengeschichte. Profitieren würde auch der Standort Immenstaad. Hauptauftragnehmer ist Airbus D&S.

 

Bund kauft sich 25,1 % Sperrminorität bei Rüstungskonzern Hensoldt  (

Hintergrund des deutlich über dem Aktienkurs abgeschlossenen Geschäfts könnte das Luftkampfsystem FCAS sein.

Gestern haben Angela Merkels Minister eine Verstaatlichung abgesegnet: Den Kauf einer Sperrminorität in Höhe von 25,1 Prozent am Rüstungsunternehmen Hensoldt. Diese Anteile kaufen die Steuergeld- und Staatsschuldenverwalter dem Finanzinvestor KKR ab. Der hatte dem Airbus-Konzern 2017 für 1,1 Milliarden Euro 74,9 Prozent des mit Teilen der Avionik ausgegliederten und nach dem preußischen Militärzielfernrohroptiker Moritz Hensoldt benannten Geschäftsbereichs Sensoren, Radar, Optronik, Elektronische Kampfführung (EloKa) abgenommen.
https://www.heise.de/tp/features/Bund-kauft-sich-Sperrminoritaet-bei-Ruestungskonzern-Hensoldt-4992826.html?wt_mc=nl.tp-aktuell.taeglich

Geschichtliches

Die Hensoldt Holding GmbH ist ein multinationaler Rüstungskonzern mit Sitz in Deutschland. Er entstand 2017 aus ehemaligen Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space für Sensortechnologie in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit, Luft- und Raumfahrt. Hauptproduktbereiche sind Radare und optoelektronische Systeme, elektronische Kampfführung sowie Avionik

400 Mitarbeiter wechseln zu Hensoldt
Veröffentlicht am 3. Juli 2019 von TF   
SÜDKURIER vom 1.3.2017: “400 einstige Airbus-Mitarbeiter, die für die Sparte Verteidigungselektronik gearbeitet haben, gehören nun offiziell zum neuen Rüstungsunternehmen Hensoldt. Nach Inkrafttreten des Vertrags zwischen der Airbus-Group und dem amerikanischen Finanzinvestor KKR wurde jetzt das Unternehmen aus der Taufe gehoben. Bereits seit Ende vergangenen Jahres begannen am Airbus-Standort Immenstaad Umzüge, deren Ziel es ist, alle Hensoldt-Beschäftigten im Werk nördlich der B 31 zu konzentrieren. Somit gibt es eine räumliche Trennung zu den bei Airbus verbliebenen Beschäftigten. Das Unternehmen Airbus hält an Hensoldt einen Anteil von 25,1 Prozent, KKR einen von 74,9 Prozent. Hensoldt beschäftigt insgesamt 4000 Mitarbeiter, etwa 3400 in Deutschland und 600 in Südafrika. Die wichtigsten Standorte sind Taufkirchen bei München (350 Beschäftigte), Ulm (2000, mit Kiel), Immenstaad (400 Beschäftigte) und Oberkochen (600, mit Wetzlar) sowie Pretoria (600) in Südafrika, wie es in einer Mitteilung heißt. Eine eigene Vertretung wurde in Berlin eröffnet; zudem ist das Unternehmen mit Büros in Indien, USA, Chile, Brasilien, Südkorea oder Spanien vertreten. Hensoldt beliefert Streitkräfte und Sicherheitsbehörden. Ziel- und Nachtsichtoptik für das deutsche Programm „Infanterist der Zukunft“ findet sich im Produktkatalog. Hensoldt wird von einem Executive Committee unter Führung von Thomas Müller geleitet, in dem ferner Personalleiter Peter Fieser, Finanzchef Axel Salzmann und Operations-Chef Peter Schlote vertreten sind. Weitere Mitglieder sind Uwe Virkus (Leiter Electronic Warfare/Situational Awareness), Erwin Paulus (Leiter Radar/IFF/Datalink), Andreas Hülle (Leiter Optronics), Sabine K. Hipp (Leiterin Sales & Marketing), Celia Pelaz (Leiterin Strategic Business Development) und Solms U. Wittig (Leiter der Rechtsabteilung).”

Hensoldt Military Sensors, Immenstaad