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Hensoldt Holding GmbH

Graf-von-Soden-Str. - 88090 Immenstaad

Ein Unternehmen der Hensoldt Gruppe, Taufkirchen

Taufkirchen, Ulm, Oberkochen, Pretoria ZAF, u.a.

Sensortechnik, Selbstschutz-Assistenzsysteme für Schiffe, Hubschrauber, Flugzeuge, Aufklärung und Nachrichten-beschaffung; elektro-nische Kriegsführungssoftware 

Thomas Müller, CFO  Axel Salzmann

FN ca. 400 - ca. 5.300 weltweit

Konzern ca. 1,1 Mrd €

KKR(USA)  74,9 % - Airbus  25,1 %

www.hensoldt.net

05/2020 

Den Opfern eine Stimme;

den Tätern Name und Gesicht:


Aktuelles:

1.5 Milliarden Euro-Auftrag für neues Eurofighter-Radar

Laut Schwäbischer Zeitung vom 18.06.20, hat der Haushaltsausschuss des Bundestags das Budget für die Ertüchtigung des in die Jahre gekommenen Radarsystems der deutschen Eurofighter-Flotte bewilligt. Der Anteil für Hensoldt läge bei 1,5 Mrd.€. Das wäre der größte Auftrag in der Hensoldt-Firmengeschichte. Profitieren würde auch der Standort Immenstaad. Hauptauftragnehmer ist Airbus D&S.

Geschichtliches

Die Hensoldt Holding GmbH ist ein multinationaler Rüstungskonzern mit Sitz in Deutschland. Er entstand 2017 aus ehemaligen Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space für Sensortechnologie in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit, Luft- und Raumfahrt. Hauptproduktbereiche sind Radare und optoelektronische Systeme, elektronische Kampfführung sowie Avionik

400 Mitarbeiter wechseln zu Hensoldt
Veröffentlicht am 3. Juli 2019 von TF   
SÜDKURIER vom 1.3.2017: “400 einstige Airbus-Mitarbeiter, die für die Sparte Verteidigungselektronik gearbeitet haben, gehören nun offiziell zum neuen Rüstungsunternehmen Hensoldt. Nach Inkrafttreten des Vertrags zwischen der Airbus-Group und dem amerikanischen Finanzinvestor KKR wurde jetzt das Unternehmen aus der Taufe gehoben. Bereits seit Ende vergangenen Jahres begannen am Airbus-Standort Immenstaad Umzüge, deren Ziel es ist, alle Hensoldt-Beschäftigten im Werk nördlich der B 31 zu konzentrieren. Somit gibt es eine räumliche Trennung zu den bei Airbus verbliebenen Beschäftigten. Das Unternehmen Airbus hält an Hensoldt einen Anteil von 25,1 Prozent, KKR einen von 74,9 Prozent. Hensoldt beschäftigt insgesamt 4000 Mitarbeiter, etwa 3400 in Deutschland und 600 in Südafrika. Die wichtigsten Standorte sind Taufkirchen bei München (350 Beschäftigte), Ulm (2000, mit Kiel), Immenstaad (400 Beschäftigte) und Oberkochen (600, mit Wetzlar) sowie Pretoria (600) in Südafrika, wie es in einer Mitteilung heißt. Eine eigene Vertretung wurde in Berlin eröffnet; zudem ist das Unternehmen mit Büros in Indien, USA, Chile, Brasilien, Südkorea oder Spanien vertreten. Hensoldt beliefert Streitkräfte und Sicherheitsbehörden. Ziel- und Nachtsichtoptik für das deutsche Programm „Infanterist der Zukunft“ findet sich im Produktkatalog. Hensoldt wird von einem Executive Committee unter Führung von Thomas Müller geleitet, in dem ferner Personalleiter Peter Fieser, Finanzchef Axel Salzmann und Operations-Chef Peter Schlote vertreten sind. Weitere Mitglieder sind Uwe Virkus (Leiter Electronic Warfare/Situational Awareness), Erwin Paulus (Leiter Radar/IFF/Datalink), Andreas Hülle (Leiter Optronics), Sabine K. Hipp (Leiterin Sales & Marketing), Celia Pelaz (Leiterin Strategic Business Development) und Solms U. Wittig (Leiter der Rechtsabteilung).”

Hensoldt Military Sensors, Immenstaad