Was wir wollen?

Die meisten Einheimischen kennen die Namen der Rüstungsfirmen und/oder Jemanden, der oder die dort arbeiten. Genaueres aber, was zum Beispiel dort geforscht, entwickelt und gebaut wird, wissen die Wenigsten. Rüstungsgeschäfte werden grundsätzlich diskret abgewickelt. Weil es dabei um Millionen- und Milliardensummen geht, ist erfahrungsgemäß Korruption und die Missachtung von Gesetzen und Menschenrechten nicht weit.

 

Diesem Informationsmangel abzuhelfen ist unser streben. Wir wollen etwas Licht ins Dunkel zu bringen und die Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit mitteilen.

 

Auch das Phä­no­men beschäftigt uns: Wie kann es sein, dass so viele im Grunde „anständige“, auch religiöse, gläubige   Menschen ihre Intelligenz, Kreativität, Arbeitskraft, Energie, ihre kostbare Lebenszeit in den Dienst des tödlichen Kriegsgewerbes stellen. Wir möchten diesen Menschen in Erinnerung rufen, dass ihr und ihrer Kinder Friede, ihr Einkommen,  Wohlstand, ihre Gesundheit und Sicherheit, mit Tod, Hunger, Elend und Vertreibung der ihnen wildfremden, ebenso anständigen, unschuldigen Menschen und Familien anderswo in der Welt bezahlt werden, wo ihre Waffen und Kriegsgüter zum Einsatz kommen. Diese "Ihre" Produkte finden sich in vielen Kriegs- und Krisengebieten, in Diktaturen und Unrechtsstaaten mit schwersten Menschenrechtsverletzungen.

Wir finden diese Praxis erschreckend, unethisch, unmoralisch und unverantwortlich.